Wir sind nicht mehr im Sabbatjahr. Seid einem Jahr sind wir zu Hause und leben wieder normal und geregelt an einem Fleck. Aber wie so viele andere Menschen auch juckt es uns wieder zu verreisen und so nutzen wir die Ferien um an unserem Langzeitziel „Iron curtain trail“ weiterzumachen. Für vier Wochen werden wir uns auf die Räder schwingen und ein Stück der Route weiterradeln.



Von Dortmund geht es mit dem Zug und der Fähre nach Liepaja (Lettland), dort wo wir vor zwei Jahren vor der Kälte geflohen sind. Jetzt ist es angenehm warm. Als wir ankommen, ist es zwar mitten in der Nacht aber wir können an einer Strandbar unsere Ankunft in Lettland feiern. Am Zeltplatz feiern die Mücken ebenfalls unsere Ankunft. Okay, die finden es auch gut, dass es warm ist….
Dann geht es so richtig los und wir steigen uns am nächsten Morgen auf die Räder. Es muss sich erst wieder ein wenig Routine einstellen: wo war nochmal die Isomatte verstaut? Wo steckt das Küchenmesser, ist die Gaskartusche da? Lauter Kleinigkeiten, die uns ein unserem Fahrradjahr so vertraut geworden sind müssen trotzdem aus dem Gedächtnis gekramt und neu belebt werden. Zum Beispiel auch, dass es in Lettland „Karums“ gibt: Kleine Quarkklötze mit Schoko umhüllt. Kathrin schwebt im Quarkhimmel und kann bei Sonnenschein sogar auf die ein oder andere Zimtschnecke verzichten.





Der Iron curtain trail geht immer entlang der Ostseeküste von Lettland nach Litauen und die russische Enklave Kaliningrad entlang bis nach Polen und Deutschland. Nach Litauen fahren wir und auch die Kurische Nehrung südwärts bis zur kleinen Ortschaft Nida, dann aber ist Schluss, weil Russland beginnt. Ein Visum wollen wir bei den derzeitigen politischen Umständen gar nicht erst beantragen. Darum müssen wir um Kaliningrad herumradeln, wie um eine Insel. Na, dann mal los.






Wie wunderbar, von euch zu hören! Danke für den Bericht, den ich sehnlich erwartet habe! Lots of love euch beiden.
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Ja dann… gute Fahrt.
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Ja dann… gute Fahrt.
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Hallo ihr Lieben, das sieht ja bestens aus. Euer Zelt ist ja riesig und rundherum viel Platz. Ich wünsche euch einfach weiterhin eine gute Reise.
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Wie schön, dass ihr euren Blog weiter führt. Freue mich schon sehr auf eure Berichte.
Ich wünsche euch allzeit gute Fahrt, interessante Begegnungen und kommt gut wieder heim.
Liebe Grüße aus dem Sauerland von Gini
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Schön, dass Ihr uns wieder mit auf die Reise nehmt! Viel Spaß und nette Begegnungen unterwegs!
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Ja, dann mal wieder
igSaR!!
Wir machen uns gerade auf den Weg nach🇫🇷… mit dem Auto!Unser großer Hund hat es nicht so mit dem Rad!!
Wir wünschen euch wieder tolle Erlebnisse und Begegnungen!👋
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Hey ihr beiden… Das ist toll, dass ihr wieder losradelt…. Und ich finds fast verrückt, dass Gabi und ich in ein paar Tagen auch wieder da oben unterwegs sein werden.. Wir wollen hinter Kaliningrad an der polnischen Grenze Richtung Westen anradeln.. Wir sehen uns in einem Cafe… Ganz viel Freude, tolle Erlebnisse und eine wunderbare Radlzeit für euch! Liebe Grüße von Anja
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Suwalki-Lücke oder Suwalki-Korridor
Suwalki-Lücke oder Korridor â das ist eine Frage der Perspektive: Aus
westlicher Sicht ist der schmale Grenzstreifen zwischen Polen und
Litauen ein Korridor, durch den für das ganze Baltikum wichtige StraÃen,
Bahn- und Stromtrassen sowie seit neuestem eine Gas-Pipeline verlaufen.
Für die NATO bedeutet er den einzigen Versorgungsweg über Land ins
Baltikum, den es im Fall eines Angriffs offenzuhalten gilt.
Aus Moskauer Perspektive handelt es sich hingegen um eine Lücke: Nur 65
Kilometer trennen hier die russische Exklave Kaliningrad vom
Vasallenstaat Belarus.
Wir sind unterwegs mit Darius Andziulis. Der Tierarzt ist Anfang 40 und
hat 15 Jahre lang im Vereinigten Königreich gelebt â daher stammt auch
sein britischer Akzent. Inzwischen wohnt er mit seiner Familie in der
Nähe der 35.000 Einwohner-Stadt Marijampole, rund 30 Kilometer von der
Grenze zu Polen entfernt.
Gut 300 Kilometer bis Warschau sind es von hier. Doch auch Kaliningrad
ist nicht weit. Vištytis ist das letzte litauische Dorf vor der
russischen Grenze.
Aus dem Autofenster sehen wir den glänzenden Stacheldrahtzaun â etwas
weiter südlich gibt es eine natürliche Barriere. âDie andere Seite des
Sees ist schon Russlandâ, sagt Andziulis. âDa gibt es auch Markierungen
im Wasser.â
Am litauischen Ufer zeigt uns Darius eine Hochzeitslocation, die ein
Freund von ihm betreibt. Ein toller Ort, sagt er. Er habe hier schon
einige Mal gefeiert, getrunken und dann rüber nach Russland gepinkelt,
erzählt er und lacht.
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Halli Hallo Ihr Weltenbummler. Genial, was Ihr macht. Und ich? Ich Freue mich wieder riesig auf Berichte und Bilder von den vielen Erlebnissen und Eindrücken. Liebe Grüße Heidi
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