
Gestern sind. wir aufgebrochen. Nachdem wir gefühlt mindestens fünfzigmal die Taschen ein- und wieder ausgepackt haben, versucht haben zu reduzieren und letzen Endes bestimmt doch zu viel dabei haben, sind wir nun wirklich unterwegs.
Etwas erschwert wurde der Abschied durch das herannahende Unwetter in Dortmund und der Befürchtung, dass unser Keller mit Wasser vollläuft. Vor einigen Jahren war das schon einmal der Fall: wir hatten 1 m Wasser im Keller und ein Jahr lang zu tun um alles wieder flott zu bekommen. Die Jungs haben uns weggeschickt, weil sie meinten, dass sie das hinbekommen (und weil sie uns endlich los und das Haus für sich haben wollten). Und so war es dann auch. Kaum Wasser im Keller. Nix passiert und wir erleichtert.
Wir sind gefahren. Das erste Stück mit dem Zug zu Kathrins Eltern. Dort gab es lecker Essen und einen Saunabesuch, damit wir uns auf Finnland einstimmen. Kathrins Mama hat einen Wimpel mit der finnischen Flagge irgendwo gefunden. Der ziert nun das Rad. Jetzt gerade sitzen wir in Travemünde, in der alten Vogtei und stärken uns für die lange Fahrt mit der Fähre nach Helsinki, die zu dem ungewöhnlichen Zeitpunkt um 3 Uhr morgens ablegt. Sommerliches Flair, nachdem wir gestern Regen wie aus Badewannen hatten… Finnland wir kommen.










