Donau: Budapest 2

Was für eine Stadt. Riesig und laut und wach (also immer Verkehr) und bunt und faszinierend und überwältigend. Zum Glück sind wir mit Kris und Jörg unterwegs, gemeinsam sind wir alte Reisehasen. Wir müssen uns nicht groß abstimmen und diskutieren, wir wissen, wer wie tickt und was wir gerne sehen wollen.

Und wir haben Jörg, das wandelnde Reiseführergedächtnis. In den 80ern (!!!) ist Jörg mit seinen Eltern in Budapest gewesen und weiß immer noch welche Wege gegangen werden müssen, was wo steht und ist voll orientiert.

Wir arbeiten einige der Hauptsehenswürdigkeiten ab und versuchen zwischendurch kleine Spots zu entdecken, die uns besonders gut gefallen. Das ist in dieser Riesenstadt kein Problem. Immer wieder gehen wir an Plätzen vorbei und durch Straßen, die wir schon durchschritten haben und entdecken jedesmal wieder Neues; so voll mit Stuck, Verzierungen, Hinterhöfen und Nebeneingängen ist alles hier. Mit anderen Lichtverhältnissen sieht es dann wieder neu aus, so dass wir manchmal glauben hier noch nie gewesen zu sein. Zum Glück haben wir Jörg, der stets den besten Weg weiß und uns auch sagen kann dass wir bereits hier waren.

Es gibt einen Künstler, Mihály Kolodko, der an vielen Stellen in der Stadt kleine Statuen versteckt hat. Diese Statuen haben immer einen Bezug zu dem Ort an dem sie stehen. Der kleine Teddybär an der Mauer zum Beispiel, bekannt aus Mr. Bean Filmen und Sketchen, befindet sich an der ehemalige englischen Botschaft und wurde nach dem Brexit angebracht. Ein paar von diesen Mini-Statuen haben wir gesucht und gefunden. Kris hat das Adlersuchauge und findet diese kleinen Figuren auch mitten in der Nacht oder früh am Morgen.

https://budapestflow.com/hidden-mini-statues-budapest/

Die Bauten sind riesig und es gibt unfassbar viele Gebäude und alte Bausubstanz. Manche sehen wirklich alt aus und wir wissen nicht ob, und wenn ja wie, man darin wohnen könnte. Andere alte Bauten werden zu „ruinbars“. Die halbkaputten Gebäude inklusive Hinterhöfe wurden günstig erworben und sehr kreativ zum Feiern umgebaut. Jetzt sind es Kneipen, die als Kulisse den alten verfallenen Charme haben und auch von Künstler*innen genutzt und betrieben werden und der Öffentlichkeit zugänglich sind.

2 Kommentare zu „Donau: Budapest 2

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